

1. Warum Kinderherzen?
Die Realität ist hart und lässt sich nicht mit ein bisschen Kettenwachs beheben: Jedes 100. Kind weltweit wird mit einem Herzfehler geboren. Dass viele davon keine Chance auf eine Zukunft haben, liegt meistens nicht am medizinischen Know-how, sondern am fehlenden Budget für die Operation in Regionen, in denen eine Krankenversicherung so selten ist wie ein Radfahrer ohne Strava-Account. Die Leute von Herz bewegt finanzieren genau diese lebensrettenden Eingriffe. Ohne Umwege, direkt am Patienten. Das ist keine abstrakte Wohltätigkeit, sondern schlichte, effektive Hilfe für das Kostbarste, was wir haben.
2. Zusammen 310 Kilometer (gesamt): Freiwilliges „Leiden“ für den guten Zweck
Wir Radfahrer sind ein spezielles Völkchen. Wir geben Unsummen für Carbon-Rahmen aus, rasieren uns die Beine und halten 310 Kilometer im Sattel für eine „nette kleine Runde“. Die Tour de Herz Unsupported im Juni nutzt genau diesen Wahnsinn. Keine Begleitwagen, keine Luxus-Verpflegung, nur du, dein Rad und die Straße. Es ist die perfekte Gelegenheit, die eigene Schmerztoleranz mal wieder so richtig zu testen – diesmal aber nicht für einen virtuellen Pokal, sondern um Spenden für diese Kinderherz-OPs zu sammeln.
3. Wenn der eigene Antrieb mal klappert
Das Thema ist für mich keine trockene Theorie. Mein eigenes Herz ist ein bisschen wie ein italienischer Klassiker: sieht gut aus, hat Charakter, aber die Zündung folgt nicht immer der Werksvorgabe. Als selbst Betroffener weiß ich: Das Radfahren ist mein bester Mechaniker und Arzt. Es hält die Pumpe im Rhythmus und sorgt dafür, dass die Systemleistung erhalten bleibt. Ich möchte einfach, dass diese Kids die Chance bekommen, irgendwann mal selbst über fiesen Gegenwind zu fluchen, statt ihr Leben in Wartezimmern verbringen zu müssen.
4. Die Schaltwerk73-Runde: Wer leidet mit?
Ich fahre am 27. Juni 2026 gerne mit und organisiere eine für alle gut fahrbare Tour. Aber alleine gegen den Wind zu kämpfen, ist nur halb so unterhaltsam, wie sich im Team über brennende Oberschenkel zu beschweren. Ich organisiere für uns eine Schaltwerk73-Gruppe, wenn sich genug Mitradler finden. Ich kümmere mich um den organisatorischen Kram im Hintergrund – ihr müsst eigentlich nur trainieren und sicherstellen, dass eure Hose ausreichend gepolstert ist.
Die Frage an die Community: Wer von euch hat genug Sitzfleisch, um am 27. Juni 2026 mit mir die 310 Gruppen-Kilometer zu knacken? Wir fahren nicht für den Sieg, sondern für die Kinderherzen. Und je mehr teilnehmen, um so einfacher kommen die geforderten 310 Gruppen-Kilometer in Summe zusammen.
Meldet euch: Schreibt es direkt in die Kommentare, oder nehmt an der Abstimmung teil. Ich trommle uns zusammen. Zeigen wir, dass wir bei Schaltwerk73 nicht nur theoretisch Druck auf die Pedale bringen können, sondern auch dann liefern, wenn es wirklich darauf ankommt. Bitte gebt Feedback bis zum 15. Mai 2026.
VIELEN DANK EUCH ALLEN!!!
Haben wir die Ausdauer für die Strecke? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen und bin gespannt, wer im Juni in meinem Windschatten hängt.

Schreibe einen Kommentar